Smarte Lampen ermöglichen die Steuerung der Beleuchtung per Smartphone, Sprachassistent oder Automatisierung und bieten Dimmung, Zeitpläne und Farbwechsel, ohne dass die Leuchte ausgetauscht werden muss.

19,49 €
Ref 93714
Verfügbar, Zustellung in 3 bis 4 Werktage

19,39 €
Ref 93708
Verfügbar, Zustellung in 24/48 Std.

13,69 €
Ref 94011
Verfügbar, Zustellung in 3 bis 4 Werktage

17,19 €
Ref 93637
Verfügbar, Zustellung in 3 bis 4 Werktage
Marken in dieser Kategorie




Alles über Smart LED
Unter den LED Lampen ist diese Art von Lichtquelle besonders dann sinnvoll, wenn eine bestehende Installation modernisiert werden soll, ohne die vorhandene Fassung zu ändern, gleichzeitig aber flexiblere Steuerungsfunktionen ergänzt werden sollen.
Smarte Lampen sind LED-Lichtquellen mit integrierter Steuerelektronik und einer Form von Konnektivität. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Lampe werden sie nicht nur über einen physischen Schalter ein- und ausgeschaltet, sondern können über eine App, eine Fernbedienung, einen kompatiblen Assistenten oder ein Smart-Home-System gesteuert werden.
Die Grundfunktion ist meist das ferngesteuerte Ein- und Ausschalten, viele Modelle ermöglichen darüber hinaus das Dimmen, das Programmieren von Zeitplänen, das Erstellen von Szenen oder das Verändern der Farbtemperatur. Bei RGB- oder RGBW-Modellen kann zusätzlich die Lichtfarbe verändert werden, um dekorative Atmosphären zu schaffen.
Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass sich eine intelligente Steuerung ergänzen lässt, ohne die komplette Leuchte auszutauschen. Wenn die Leuchte einen kompatiblen Sockel verwendet und die Lampe mechanisch hineinpasst, genügt es, die vorhandene Lichtquelle zu ersetzen und die entsprechende Verbindung einzurichten.
Die Auswahl sollte mit dem Sockel beginnen. Eine smarte Lampe kann umfangreiche Funktionen bieten, ist aber nicht mit der Leuchte kompatibel, wenn sie nicht in die Fassung passt. Die gängigsten Formate sind E27, E14 und GU10, daneben gibt es weitere spezifische Ausführungen.
Smarte E27-Lampen werden häufig in Deckenleuchten, Stehleuchten, Tischleuchten und Leuchten mit Standard-Schraubgewinde eingesetzt. Sie ermöglichen den Austausch vieler herkömmlicher Lampen, ohne die Installation zu verändern.
Smarte E14-Lampen kommen in dekorativen Leuchten, Wandleuchten, Nachttischleuchten und kompakten Bauformen zum Einsatz. Hier sollten die Abmessungen besonders sorgfältig geprüft werden, da die integrierte Elektronik die Lampe etwas größer machen kann.
Smarte GU10-Lampen sind für Einbau- oder schwenkbare Strahler vorgesehen. Neben dem Sockel ist hier auch der Abstrahlwinkel wichtig, da GU10-Lampen normalerweise eingesetzt werden, um Licht gezielt auf bestimmte Bereiche zu richten.
Nach dem Sockel sollten die Lumen berücksichtigt werden. Eine smarte Lampe für Ambientebeleuchtung kann einen geringeren Lichtstrom benötigen als eine Lichtquelle für die Allgemeinbeleuchtung. Für eine Zusatzleuchte können 400–500 lm ausreichen, während eine Hauptlichtquelle je nach Raum und Leuchte häufig im Bereich von etwa 800–1.500 lm liegt.
Auch die Farbtemperatur sollte geprüft werden. Warmweiße Modelle mit etwa 2700–3000 K eignen sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und entspannte Lichtstimmungen. Varianten mit einstellbarem Weiß ermöglichen den Wechsel zwischen warmen, neutralen und kühleren Weißtönen und sind daher praktisch in Räumen, die zu unterschiedlichen Zeiten zum Entspannen, Arbeiten oder für visuelle Aufgaben genutzt werden.
Die Konnektivität ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen smarten Lampen. Nicht alle Modelle werden auf dieselbe Weise verbunden und bieten denselben Integrationsgrad.
WLAN-Lampen verbinden sich normalerweise direkt mit dem Router und benötigen keine zusätzliche Bridge. Sie sind praktisch für kleinere Installationen oder wenn nur wenige smarte Lichtpunkte in einer Wohnung ergänzt werden sollen. Werden sehr viele Geräte installiert, können sie allerdings die Belastung des Heimnetzwerks erhöhen.
Bluetooth-Lampen ermöglichen die Steuerung aus kurzer Entfernung per Smartphone und sind meist einfach einzurichten. Sie können für einen einzelnen Raum oder eine bestimmte Leuchte praktisch sein, haben jedoch eine geringere Reichweite.
Daneben gibt es Lampen, die mit speziellen Smart-Home-Protokollen arbeiten und einen Hub benötigen. Diese Lösung kann interessanter sein, wenn eine umfangreichere Installation mit mehreren Lichtpunkten, Sensoren, Szenen und komplexeren Automatisierungen geplant ist.
Vor der Auswahl sollte geprüft werden, welches System zur Steuerung verwendet werden soll. Manche Lampen funktionieren mit einer eigenen App, andere lassen sich in Sprachassistenten integrieren und wieder andere sind für bestimmte Ökosysteme ausgelegt.
Eine der häufigsten Funktionen smarter Lampen ist die Helligkeitsregelung. Statt von einem Wanddimmer abhängig zu sein, regelt die Lampe ihren Lichtstrom elektronisch über die App oder das Steuersystem.
Damit unterscheiden sie sich von herkömmlichen dimmbaren Lampen, die einen kompatiblen Dimmer in der Installation benötigen. Bei einer smarten Lampe erfolgt die Dimmung normalerweise intern und sollte nicht mit einem traditionellen Dimmer kombiniert werden, sofern der Hersteller diese Kompatibilität nicht ausdrücklich bestätigt.
Durch die Veränderung der Farbtemperatur lässt sich das Licht an unterschiedliche Nutzungen anpassen. Eine warme Lichtszene eignet sich gut für den Abend, während neutrales oder kühleres Licht praktischer zum Arbeiten, Lernen oder Kochen sein kann. Bei vielen Modellen reicht der Bereich ungefähr von 2700 K bis 6500 K.
RGB-Lampen bieten zusätzlich die Möglichkeit, dekorative Farben zu erzeugen. Diese Funktion ist nützlich in Schlafzimmern, Freizeitbereichen, Schaufenstern, Bars oder Räumen, in denen die Beleuchtung Teil des visuellen Erlebnisses ist. Für den täglichen Gebrauch sollte geprüft werden, ob die Lampe neben RGB auch einen echten Weißkanal besitzt.
Szenen ermöglichen das Speichern von Kombinationen aus Helligkeit, Farbe und Farbtemperatur. Eine Leseszene kann zum Beispiel neutralweißes Licht mit höherer Intensität verwenden, während eine Nachtszene den Lichtstrom reduziert und einen warmen Farbton nutzt.
Die Installation einer smarten Lampe ist meist unkompliziert, dennoch sollten einige praktische Aspekte beachtet werden. Die Lampe benötigt dauerhaft Strom, um ihre Verbindung aufrechtzuerhalten. Wird sie über den physischen Schalter ausgeschaltet, erhält sie keine Versorgung mehr und kann über die App erst wieder reagieren, wenn der Strom eingeschaltet wird.
Deshalb wird in vielen Installationen empfohlen, den Schalter eingeschaltet zu lassen und die Lampe per Smartphone, Assistent oder Automatisierung zu steuern. In Räumen, die von mehreren Personen genutzt werden, sollte dies berücksichtigt werden, damit niemand versehentlich die Versorgung unterbricht und die Lampe dadurch offline geht.
Auch die Baugröße muss geprüft werden. Einige smarte Lampen sind etwas größer als vergleichbare nicht vernetzte Modelle, weil sie zusätzliche Elektronik enthalten. Das kann insbesondere bei kleinen Leuchten, Einbaustrahlern oder geschlossenen Leuchten relevant sein.
Die Wärmeableitung bleibt ebenfalls wichtig. Auch wenn der Energieverbrauch von LED niedrig ist, erzeugt die Elektronik für Konnektivität und Steuerung zusätzliche Wärme. In vollständig geschlossenen oder schlecht belüfteten Leuchten kann eine hohe Temperatur die Lebensdauer verkürzen.
Nicht unbedingt. Wenn die Leuchte einen kompatiblen Sockel besitzt, die Lampe mechanisch hineinpasst und die Spannung geeignet ist, kann die vorhandene Lichtquelle durch eine smarte Lampe ersetzt werden.
Nicht, solange sie ohne Stromversorgung ist. Wenn der Schalter die Stromzufuhr unterbricht, kann die Lampe keine Befehle aus der App empfangen und ihre Verbindung nicht aufrechterhalten.
In der Regel ist das nicht empfehlenswert, sofern der Hersteller die Kompatibilität nicht ausdrücklich bestätigt. Die smarte Lampe regelt ihre Helligkeit bereits intern, und ein externer Dimmer kann Flackern oder Fehlfunktionen verursachen.
Die häufigsten Formate sind E27, E14 und GU10. E27 wird in Standardleuchten verwendet, E14 in kompakten oder dekorativen Leuchten und GU10 in Einbau- oder schwenkbaren Strahlern.
Wenn sie über die App ausgeschaltet werden, verbrauchen sie weiterhin eine geringe Menge Energie, um die Verbindung aufrechtzuerhalten. Dieser Standby-Verbrauch ist normalerweise niedrig, aber vorhanden.
RGB erzeugt dekorative Farben durch die Kombination von Rot, Grün und Blau. Einstellbares Weiß ermöglicht die Veränderung der Farbtemperatur zwischen warmen, neutralen und kühlen Weißtönen.
Ja. Die meisten Systeme ermöglichen das Erstellen von Gruppen oder Räumen, um mehrere Lampen gleichzeitig zu steuern.
Nur wenn sowohl die Lampe als auch die Leuchte dafür ausgelegt sind. Im Außenbereich muss die IP-Schutzart des Gesamtsystems geprüft werden, und Lichtquelle sowie Anschlüsse müssen gegen Feuchtigkeit, Staub und Regen geschützt sein.