LED-Deckenleuchten flach für den Außenbereich sorgen auf Terrassen, unter Vordächern, in Eingangsbereichen und Garagen für gleichmäßiges Licht. Ihre Gehäuse sind dafür ausgelegt, Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen standzuhalten.
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Alles über LED-Deckenleuchten flach für den Außenbereich
Diese Art von Deckenleuchten flach wird normalerweise an Decken, unter Überständen oder auf horizontalen Flächen montiert und eignet sich zur Beleuchtung offener oder teilweise überdachter Bereiche. Für die richtige Auswahl reicht es nicht aus, nur Leistung oder Lichtstrom zu prüfen. Ebenso wichtig sind die Wasserbelastung, das Eindringen von Staub, die Materialbeständigkeit und die zu erwartende Umgebungstemperatur.
Die IP-Schutzart gibt an, wie gut das Gehäuse das Eindringen von festen Fremdkörpern und Wasser verhindert. Die beiden Ziffern müssen getrennt betrachtet werden: Die erste beschreibt den Schutz gegen Staub, die zweite den Schutz gegen Feuchtigkeit.
Eine im Außenbereich installierte Deckenleuchte benötigt nicht immer dieselbe Dichtigkeit. Die Anforderungen unterscheiden sich je nachdem, ob sie unter einer vollständig geschützten Decke, auf einer offenen Terrasse oder an einer direkt dem Regen ausgesetzten Fassade montiert wird. Auch die Richtung, aus der Wasser auf die Leuchte treffen kann, spielt eine Rolle, da selbst eine überdachte Leuchte durch windgetriebenen Regen seitlich nass werden kann.
Eine Deckenleuchte mit IP44 ist gegen feste Fremdkörper größer als 1 mm und gegen Spritzwasser aus verschiedenen Richtungen geschützt. Diese Schutzart ist typisch für Vordächer, überdachte Terrassen, geschlossene Balkone und geschützte Eingangsbereiche, in denen die Leuchte nicht direkt dem Regen ausgesetzt ist.
Diese Schutzart kann ausreichend sein, wenn ein großer Überstand vorhanden ist und die Leuchte deutlich vom äußeren Rand entfernt montiert wird. Ein überdachter Bereich ist jedoch nicht automatisch trocken. Wind kann Regen ins Innere treiben und Kondensation kann an kalten oder schlecht belüfteten Decken Feuchtigkeit verursachen.
Vor der Installation eines IP44-Modells sollte beobachtet werden, was bei starkem Regen passiert. Wenn sich Tropfen an der Decke bilden, Feuchtigkeitsspuren auftreten oder seitlich Wasser eindringt, ist eine höhere Schutzart die sicherere Wahl. Außerdem sollte die Leuchte nicht in der Nähe von Fallrohren, Dachrinnen, Sprinklern oder Bereichen montiert werden, die mit einem Schlauch gereinigt werden.
IP65 bietet vollständigen Staubschutz und Schutz gegen Wasserstrahlen und eignet sich daher ideal für offene Terrassen, Fassaden und Eingangsbereiche mit direkter Regenbelastung. IP66 bietet einen höheren Schutz gegen starke Wasserstrahlen und kann in Industrieanlagen oder Bereichen mit starker Witterung sinnvoll sein. Der Einsatz von Hochdruckreinigern aus kurzer Entfernung ist jedoch nur dann zulässig, wenn der Hersteller dies ausdrücklich freigibt.
Die endgültige Dichtigkeit hängt von der gesamten Installation ab. Dichtungen, Abdeckungen und Kabelverschraubungen müssen korrekt geschlossen werden, da ungeplante Bohrungen oder eine fehlerhafte Montage die IP65-Schutzart aufheben können.
Außen-Deckenleuchten bieten auf überdachten Flächen eine gleichmäßige Allgemeinbeleuchtung und reduzieren Schatten im Vergleich zu stark gebündelten Lichtquellen. Die benötigte Lichtmenge hängt vom jeweiligen Bereich ab: 50 bis 100 Lux für Terrassen zum Entspannen und 100 bis 200 Lux für Eingänge, Essbereiche oder Arbeitszonen.
Sie dienen als Hauptlichtquelle. Farbtemperaturen von 2.700 oder 3.000 K schaffen eine warme Atmosphäre zum Entspannen, während 4.000 K neutrales Licht für Eingangsbereiche oder Außenküchen bieten. Zur Berechnung des erforderlichen Lichtstroms wird die Fläche mit der gewünschten Beleuchtungsstärke multipliziert. Ein Vordach mit 12 m² und 100 Lux benötigt beispielsweise unter Berücksichtigung von Verlusten durch Höhe und Lichtstreuung etwa 1.500 bis 2.000 Lumen.
In länglichen Bereichen empfiehlt es sich, zwei kleinere Deckenleuchten zu verteilen, um die Gleichmäßigkeit zu verbessern und Schatten zu reduzieren. Zur Vermeidung von Blendung in Aufenthaltsbereichen sind Modelle mit opalem Diffusor oder großer leuchtender Fläche vorzuziehen.
Sie werden in überdachten Konstruktionen wie Pergolen oder Pavillons eingesetzt. Auf offenen Wegen können sie durch andere Leuchtenarten wie LED-Pollerleuchten ergänzt werden. Für Fußwege reichen gleichmäßige 5 bis 20 Lux aus. Zu viel Licht kann Blendung und störende Helligkeit verursachen. Zur Reduzierung der Lichtverschmutzung sollte das Licht unterhalb der Horizontalen ausgerichtet und warmweißes Licht mit 2.700 bis 3.000 K und geringerem Blauanteil bevorzugt werden.
In Carports und überdachten Zufahrten erleichtern sie mit einer allgemeinen Beleuchtungsstärke von 100 bis 150 Lux das Erkennen von Hindernissen und Fahrzeugen. Modelle mit 4.000 K und einem CRI von mindestens 80 werden empfohlen, um Farben und Beschilderungen zuverlässig zu erkennen.
Es empfiehlt sich, mehrere Lichtpunkte zu verteilen, um einen gleichmäßigen Übergang vom Außenbereich zu gewährleisten und Reflexionen in Rückspiegeln zu vermeiden. In Gemeinschaftsbereichen oder nur gelegentlich genutzten Durchgängen sind automatische Beleuchtungssysteme sinnvoll, die sich frühzeitig beim Annähern von Personen einschalten.
Mit Bewegungserkennung schaltet sich die Deckenleuchte nur dann ein, wenn jemand ihren Erfassungsbereich betritt. Dadurch reduzieren sich die Betriebsstunden in Eingangsbereichen, unter Vordächern, in Garagen und auf Wegen, die während eines großen Teils der Nacht ungenutzt bleiben.
Deckenleuchten flach mit Bewegungsmelder können mit PIR- oder Mikrowellentechnik ausgestattet sein. Ein PIR-Sensor reagiert auf Veränderungen der Wärmestrahlung und funktioniert besonders gut, wenn freie Sicht auf den Bewegungsweg besteht. Ein Mikrowellendetektor bietet eine höhere Empfindlichkeit und erkennt auch kleinere Bewegungen, muss jedoch sorgfältig eingestellt werden, damit Personen oder Fahrzeuge außerhalb des vorgesehenen Bereichs keine unerwünschte Aktivierung auslösen.
Im Außenbereich hat die Position des Sensors einen besonders großen Einfluss auf seine Funktion. Äste, Tiere, Temperaturschwankungen und Verkehr können unerwünschte Einschaltungen verursachen. Die Reichweite sollte auf den tatsächlich benötigten Bereich begrenzt und die Empfindlichkeit nach mehreren Annäherungstests angepasst werden.
Eine Dämmerungssteuerung verhindert, dass sich die Leuchte einschaltet, wenn noch ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Ein niedriger Schwellenwert von etwa 3 oder 10 Lux beschränkt den Betrieb auf die Nacht. Höhere Werte von 30 bis 50 Lux ermöglichen eine Aktivierung in der Dämmerung oder unter Vordächern, die selbst tagsüber dunkel bleiben.
Die Einschaltdauer sollte die tatsächliche Nutzung abdecken, ohne unnötig lang zu sein. Für das Durchqueren eines kurzen Eingangsbereichs können 30 bis 90 Sekunden ausreichen. In einer Garage, auf einer Rampe oder in einem Bereich, in dem eine Tür geöffnet werden muss, sind 2 bis 5 Minuten praktischer.
Eine Deckenleuchte bietet allgemeines, nach unten gerichtetes Licht, deckt aber nicht immer alle Anforderungen einer Terrasse, Fassade oder eines Gartens ab. Durch die Kombination verschiedener Leuchtenarten lassen sich Wege, Eingänge, Aufenthaltsbereiche und architektonische Elemente beleuchten, ohne von einem einzigen leistungsstarken Lichtpunkt abhängig zu sein.
Außenwandleuchten werden an Wänden montiert und können Licht nach unten, nach oben oder in beide Richtungen abgeben. Sie eignen sich für Fassaden, Türen, Balkone und Wege in Gebäudenähe. In Kombination mit einer Deckenleuchte reduzieren sie vertikale Schatten und erleichtern das Erkennen von Gesichtern, Schlössern und Beschilderungen.
Zur Beleuchtung großer Flächen, Ladezonen, Innenhöfe oder Sportbereiche können LED-Aussenstrahler eingesetzt werden. Ihre Optik ermöglicht es, den Lichtstrom gezielt auf einen bestimmten Bereich zu richten und größere Entfernungen zu überbrücken. Sie sollten sorgfältig ausgerichtet werden, damit die Lichtquelle von Wohnungen, Straßen oder Arbeitsplätzen aus nicht direkt sichtbar ist.
Die Beleuchtung sollte in Ebenen geplant werden. Die Deckenleuchte kann unter einer Überdachung für Umgebungslicht sorgen, Wandleuchten können Eingänge und Fassaden definieren und Strahler können weiter entfernte Bereiche ausleuchten oder Aktivitätszonen verstärken. Diese Kombination ermöglicht moderate Leistungen bei jeder einzelnen Leuchte und führt zu einer ausgewogeneren Beleuchtung.
Diese Antworten behandeln die wichtigsten Fragen zu Wasserschutz, Leistung, Farbtemperatur, Installation und Wartung im Außenbereich.
Unter vollständig überdachten Vordächern und Terrassen kann IP44 verwendet werden, wenn keine direkte Regenbelastung besteht. Für offene Terrassen, Fassaden und Bereiche, die von Wasser erreicht werden, wird in der Regel IP65 oder höher empfohlen. Bei der Auswahl sollten außerdem Wind, Kondensation und Reinigungsmethoden berücksichtigt werden.
Sie ist gegen Spritzwasser aus verschiedenen Richtungen geschützt, jedoch nicht für dauerhaften Regen, Wasserstrahlen oder Untertauchen ausgelegt. Sie sollte in einem geschützten Bereich montiert werden. Wenn Wasser direkt auf die Leuchte treffen kann, ist IP65 besser geeignet.
Für eine atmosphärische Beleuchtung können etwa 50 bis 100 nutzbare Lumen pro Quadratmeter angesetzt werden. Eine Terrasse mit 15 m² benötigt daher ungefähr 750 bis 1.500 nutzbare Lumen. Wird die Terrasse zum Essen, Kochen oder Arbeiten genutzt, können in den Hauptbereichen 100 bis 200 Lux erforderlich sein.
Zwischen 2.700 und 3.000 K entsteht warmes Licht, das sich gut für Terrassen, Gärten und Vordächer eignet. 4.000 K ist für Garagen, Eingangsbereiche und funktionale Zonen geeignet. Sehr kalte Farbtemperaturen können Kontraste verstärken und in Wohnbereichen weniger angenehm wirken.
Nur wenn der Hersteller diese Montageposition ausdrücklich zulässt. Viele Deckenleuchten sind für die horizontale Montage vorgesehen und ihre Dichtigkeit kann von dieser Ausrichtung abhängen. Wird eine nicht dafür ausgelegte Leuchte an der Wand montiert, kann sich Wasser an Dichtungen sammeln oder über den elektrischen Anschluss eindringen.
Das Kabel sollte durch die vorgesehene Öffnung geführt und mit der passenden Dichtung, Kabeldurchführung oder Kabelverschraubung abgedichtet werden. Der Kabeldurchmesser muss zum Klemmbereich des Zubehörs passen. Eine zusätzliche Bohrung im Gehäuse oder eine zu große Öffnung kann die IP-Schutzart aufheben.
Die typische Nennlebensdauer liegt zwischen 25.000 und 50.000 Stunden, hängt jedoch von Temperatur, Feuchtigkeit, Treiberqualität und Wärmeableitung ab. Direkte Sonneneinstrahlung und der Betrieb in sehr heißen Umgebungen können die Alterung von Komponenten und Dichtungen beschleunigen.
Ja. Staub, Insekten und Schmutz verringern die Lichtdurchlässigkeit des Diffusors und können die Wärmeableitung beeinträchtigen. Die Reinigung sollte bei abgeschalteter Stromversorgung mit einem feuchten Tuch und ohne scheuernde Reinigungsmittel erfolgen. Wasserstrahlen dürfen nur verwendet werden, wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt.