Deckenlampen für Außen sorgen auf Terrassen, überdachten Eingangsbereichen und an Hauseingängen für funktionale und dekorative Beleuchtung. Ihre Konstruktion ist gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse ausgelegt.
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Alles über Deckenlampen für Außen
Deckenlampen für den Außenbereich ermöglichen die Beleuchtung offener oder teilweise überdachter Flächen und verbinden gute Sichtverhältnisse mit Sicherheit und Komfort. Innerhalb der Kategorie Deckenlampen unterscheiden sie sich durch Materialien und Schutzarten, die für Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen geeignet sind. Bei der Auswahl sollten die Wasserbelastung, die Montageart und die benötigte Lichtmenge für den jeweiligen Bereich berücksichtigt werden.
Deckenlampen für den Außenbereich müssen auch unter anspruchsvolleren Umgebungsbedingungen als in Wohnräumen zuverlässig funktionieren. Obwohl viele Modelle gestalterische Gemeinsamkeiten mit Deckenlampen für Innenräume aufweisen, unterscheiden sie sich deutlich in Konstruktion und Schutz.
Eine richtig dimensionierte Außenbeleuchtung muss ausreichend gute Sichtverhältnisse schaffen, ohne zu blenden oder unnötig Energie zu verbrauchen. Dafür sollten die Fläche, die Lichtverteilung und die Eigenschaften der Lichtquelle berücksichtigt werden.
Lumen geben an, wie viel Licht eine Leuchte abgibt, während Lux die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche ausdrücken.
Auf privaten Terrassen können etwa 50 bis 150 Lux für die Stimmungsbeleuchtung und die sichere Fortbewegung geeignet sein. In Eingangsbereichen oder an Stellen mit höherem Sichtbedarf können 100 bis 200 Lux vorgesehen werden.
Eine überdachte Terrasse mit 12 m² benötigt beispielsweise bei einer angestrebten Beleuchtungsstärke von 100 Lux etwa 1.200 nutzbare Lumen. Der installierte Lichtstrom muss höher sein, um Verluste durch die Lichtverteilung und die Raumeigenschaften auszugleichen.
Die Farbtemperatur beeinflusst die Atmosphäre der Außenbeleuchtung. Warmweißes Licht mit 2700 K bis 3000 K eignet sich für Terrassen, überdachte Eingangsbereiche und Ruhebereiche, in denen eine gemütliche Stimmung gewünscht ist. Neutralweißes Licht mit 4000 K kann an Zugängen, in Garagen und in Funktionsbereichen praktischer sein.
Deckenlampen für den Außenbereich mit LED-Technologie senken den Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Lichtquellen, insbesondere bei Installationen, die jede Nacht mehrere Stunden eingeschaltet bleiben.
Einsatzbereiche von Deckenlampen für Außen
Die Beleuchtungsanforderungen unterscheiden sich je nach Außenbereich und den dort ausgeübten Tätigkeiten. Entscheidend sind die Montagehöhe, die Witterungsbelastung und die Lichtverteilung.
Vor der Installation einer Deckenlampe für den Außenbereich sollten die Schutzart, die Montagebedingungen und die Kompatibilität mit der Elektroinstallation überprüft werden.
In überdachten Bereichen, die vor direktem Regen geschützt sind, kann IP44 ausreichen. An Standorten mit Regen- oder Staubbelastung ist IP65 besser geeignet. Die erforderliche Schutzart muss anhand der tatsächlichen Umgebungsbedingungen und der Herstellerangaben festgelegt werden.
Eine ausschließlich für trockene Innenräume ausgelegte Leuchte sollte nicht verwendet werden, wenn Feuchtigkeit oder Kondenswasser auftreten können. Selbst unter einer Überdachung können auf einer Terrasse andere Umgebungsbedingungen herrschen als im Inneren eines Hauses.
Für private Terrassen und überdachte Sitzbereiche wird meist warmweißes Licht zwischen 2700 K und 3000 K gewählt, besonders für Ess- und Ruhebereiche. An Zugängen und in Funktionsbereichen bieten 4000 K eine neutralere Beleuchtung.
Ein überdachter Eingangsbereich mit 10 m² benötigt bei angestrebten 100 Lux ungefähr 1.000 nutzbare Lumen. Der gesamte Lichtstrom der Leuchten muss unter Berücksichtigung der Lichtverteilung, Montagehöhe und Reflexionseigenschaften der Umgebung berechnet werden.
Ja. Auch wenn die LED-Technologie die Austauschhäufigkeit verringert, sollten Diffusoren regelmäßig gereinigt und Dichtungen, Befestigungen sowie Anschlüsse kontrolliert werden. In Küstengebieten oder sehr feuchten Umgebungen sind diese Prüfungen besonders wichtig, um mögliche Korrosionserscheinungen frühzeitig zu erkennen.