DALI LED Hallenstrahler ermöglichen die Regulierung und Steuerung der Beleuchtung in Industrieumgebungen, wobei das Lichtniveau an den jeweiligen Moment angepasst und der Energieverbrauch optimiert wird.
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Alles über LED-Industriehauben DALI
In Anlagen, in denen die Beleuchtung viele Stunden lang eingeschaltet bleibt oder in denen die Aktivität je nach Zone und Uhrzeit variiert, wird die Integration von Steuerungssystemen zu einem Schlüsselfaktor. Innerhalb der Kategorie der LED Hallenstrahler ermöglichen Lösungen mit dem DALI-Protokoll eine präzise Lichtsteuerung, die sowohl die Effizienz als auch den Sehkomfort verbessert.
DALI LED Hallenstrahler sind Leuchten, die einen Driver enthalten, der mit dem DALI-Protokoll (Digital Addressable Lighting Interface) kompatibel ist. Dabei handelt es sich um ein digitales Steuerungssystem, mit dem die Lichtintensität reguliert und jede Leuchte einzeln oder in Gruppen verwaltet werden kann.
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen ON/OFF-Installation, bei der alle Leuchten mit voller Leistung betrieben werden oder ausgeschaltet sind, ermöglicht das DALI-System die Anpassung des Lichtstroms an den tatsächlichen Bedarf des Raumes.
Dies ist besonders nützlich in Industrieumgebungen, in denen es Aktivitätsschwankungen, Tageslichteinfall oder Zonen mit unterschiedlichen Beleuchtungsanforderungen gibt.
Das DALI-System basiert auf einer bidirektionalen digitalen Kommunikation zwischen den Leuchten und dem Controller. Jeder Hallenstrahler verfügt über eine eindeutige Adresse, was eine unabhängige Konfiguration innerhalb des Systems ermöglicht.
Das DALI-Protokoll ermöglicht es, die Lichtintensität stufenlos und flackerfrei zwischen 0 % und 100 % einzustellen. Dies erleichtert die Anpassung der Beleuchtung an verschiedene Situationen, wie Schichtwechsel oder Zonen mit geringerer Aktivität.
In einer Industriehalle kann beispielsweise während der Hauptbetriebszeiten mit 100 % Leistung gearbeitet werden, während diese in Nebenbereichen oder in Zeiten geringer Auslastung auf 30–50 % reduziert wird.
Die Leuchten können in Zonen gruppiert und in Szenen konfiguriert werden. Dies ermöglicht es beispielsweise, verschiedene Beleuchtungsniveaus je nach Nutzung festzulegen:
Das DALI-System kann zusammen mit Präsenz- und Tageslichtsensoren arbeiten. Dies ermöglicht eine automatische Anpassung der Beleuchtung, um konstante Werte auf der Arbeitsebene aufrechtzuerhalten.
In Anlagen mit Lichtkuppeln oder Tageslichteinfall kann das System die Leistung reduzieren, um beispielsweise konstant 300 Lux zu halten, wodurch Überbeleuchtung vermieden und der Verbrauch gesenkt wird.
Der Einsatz von LED Hallenstrahlern mit DALI-Steuerung bietet sowohl energetische als auch betriebliche Vorteile.
In Industrieanlagen mit mehr als 3.000–4.000 Betriebsstunden pro Jahr kann die Regulierung zusätzliche Einsparungen von 20 % bis 40 % gegenüber einer Standard-LED-Installation generieren.
In Kombination mit Präsenz- und Tageslichtsensoren können diese Einsparungen in bestimmten Zonen mit zeitweiser Nutzung über 50 % liegen.
Durch die Reduzierung der Intensität, wenn die volle Leistung nicht benötigt wird, verringert sich die thermische Belastung der Komponenten. Dies trägt dazu bei, die Lebensdauer des Drivers und der LED-Module zu verlängern.
In der Praxis kann eine regulierte Installation ihre effektive Lebensdauer im Vergleich zu einer Installation, die immer mit 100 % läuft, um 20 % bis 30 % verlängern.
Das System ermöglicht es, die Beleuchtung an Änderungen in der Raumaufteilung oder der Aktivität anzupassen, ohne die Elektroinstallation ändern zu müssen.
Dies ist besonders nützlich in Logistik- oder Industrieumgebungen, in denen sich die Organisation des Raumes im Laufe der Zeit ändern kann.
Die korrekte Auswahl dieser Art von Leuchten erfordert die Berücksichtigung sowohl der lichttechnischen Parameter als auch der Anforderungen des Steuerungssystems.
Die Lichtberechnung bleibt dieselbe wie bei jeder Industrieinstallation. Sie geht von den benötigten Lux-Werten und der Fläche aus:
Lux = Lumen / m²
Beispiel: Für eine Halle von 1.200 m² mit einem Zielwert von 300 Lux werden 360.000 Nutz-Lumen benötigt. Unter Berücksichtigung von Verlusten (Faktor 0,6) sollte die Installation bei etwa 600.000 lm liegen.
Das DALI-System ermöglicht es, diese Niveaus in Echtzeit anzupassen und so den ständigen Betrieb unter Volllast zu vermeiden.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass alle Leuchten und Komponenten DALI-kompatibel sind. Dies umfasst Driver, Controller und Sensoren.
Zudem ist es empfehlenswert, die Möglichkeit einer späteren Erweiterung oder Rekonfiguration des Systems einzuplanen.
Bei Neuinstallationen kann das DALI-System von Beginn an in die Planung integriert werden. Bei Renovierungsprojekten muss die Kompatibilität mit der bestehenden Installation geprüft werden.
Die zusätzliche Verkabelung ist minimal, da der DALI-Bus lediglich zwei von der Stromversorgung unabhängige Adern benötigt.
Hallenstrahler mit DALI-Steuerung sind besonders nützlich in Umgebungen, in denen die Beleuchtung nicht konstant ist oder verschiedene Aktivitätsniveaus herrschen.
In Anlagen mit mehreren Schichten ermöglicht das System die Anpassung der Beleuchtung an jeden Moment. Beispielsweise können die Werte in Zonen mit geringerer Aktivität oder ohne Anwesenheit auf 50 % reduziert werden, während die erforderlichen Niveaus (300–500 Lux) in den aktiven Arbeitsbereichen beibehalten werden.
In Lagern kann die Aktivität je nach Zone und Uhrzeit variieren. Die Zonensteuerung ermöglicht es, in aktiven Bereichen Werte von 200–300 Lux zu halten und die Beleuchtung in ungenutzten Zonen zu reduzieren.
In Hallen mit Lichtbändern kann das System die Intensität je nach verfügbarem Licht automatisch reduzieren, wodurch konstante Werte gehalten und unnötiger Verbrauch vermieden wird.
In Umgebungen, die eine präzise Steuerung der Beleuchtung erfordern, ermöglicht das DALI-System die Integration der Beleuchtung in globale Gebäudemanagementsysteme (BMS).
Es ist besonders rentabel in Anlagen mit mehr als 3.000–4.000 Betriebsstunden pro Jahr, mehreren Schichten oder Zonen mit variabler Aktivität. In diesen Fällen vermeidet die Reduzierung der Beleuchtung auf 30–50 % in Nebenbereichen oder in Nebenzeiten den ständigen Betrieb bei 100 %, was bereits im ersten Jahr messbare Einsparungen ermöglicht.
In derselben Halle können je nach Nutzung unterschiedliche Niveaus beibehalten werden: 400–500 Lux in der Produktion, 200–300 Lux bei der Kommissionierung (Picking) und 100–150 Lux in den Gängen. Die Sektorisierung ermöglicht es, jeden Bereich anzupassen, ohne die gesamte Installation überzudimensionieren.
In einem Lager von 2.000 m² mit 300 Lux Zielwert erfordert die Nutzebene 600.000 lm, aber die reale Installation benötigt unter Berücksichtigung eines Wartungs- und Nutzungsfaktors von 0,5–0,7 meist deutlich mehr. In der Praxis führt dies zu einem installierten Lichtstrom im Bereich von ca. 850.000 bis 1.200.000 lm. Wenn ein Teil dieser Installation während 40 % der Betriebszeit auf 50 % reduziert werden kann, kann die jährliche Einsparung bei etwa 20–30 % liegen. Mit Präsenz- und Tageslichtsensoren sind in Zonen mit zeitweiser Nutzung oft 30–50 % erreichbar.
Durch den Betrieb über viele Stunden unterhalb von 100 % sinkt die Betriebstemperatur. Dies kann die effektive Lebensdauer der Einheit (LED + Driver) um etwa 20–30 % verlängern, was die Anzahl der nötigen Auswechselungen bei Installationen in großer Höhe verringert.
Ja. Bei Retrofit-Projekten ist es üblich, Hallenstrahler durch DALI-Versionen zu ersetzen und den Steuerungsbus hinzuzufügen. Die Amortisation ist in Hallen mit langen Betriebszeiten, wenig genutzten Zonen oder erheblichem Tageslichteinfall am schnellsten.